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VCDS am ID3 - Unser Meister wirft einen Blick drauf

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Einen ID3 zu bekommen ist gar nicht so leicht, wie anfänglich von uns gedacht. Doch nach langer Suche und einigen Telefonaten, haben wir einen bekommen. Vorab sollte erwähnt werden, dass der ID3 zum Zeitpunkt des Tests nur von der aktuellen Beta unterstützt wurde. Inzwischen ist zumindest die US VCDS 20.12 verfügbar, die den ID3 auch offiziell unterstützt. Das macht in der Handhabung aber hier keinen Unterschied und ist daher zu vernachlässigen. 

Für den ID3 wird ein HEX-V2 oder ein HEX-NET benötigt. Mit einem Multiscan oder dem HEX-CAN ist hier kein Zugriff mehr möglich!

Trotz der Tatsache, dass die 20.4.2 den ID3 nicht unterstützt, haben wir es getestet, jedoch mit negativen Ergebnis. Also haben wir, wie bereits eingangs erwähnt, die Beta genutzt. Die grundlegenden Servicefunktionen, wie der Auto-Scan und den Fehlerspeicher auslesen, funktionieren schon wie von bisherigen Fahrzeugen bekannt. Der Fehlerspeicher kann wie gewohnt automatisch von allen verbauten Steuergeräten gelesen werden.

Anhand der Bremsenelektronik ermitteln wir welche Optionen bereits möglich sind und testen den bereits möglichen Umfang der Diagnosetiefe. Die Messwerte sind bereits wie gewohnt beschriftet und eine Suche der gewünschten Messwerte ist schon möglich. Auch Codierungen sind möglich, jedoch sind die ABS der letzten Generationen so komplex, dass eine Beschriftung hier kaum möglich ist. In der Codierung stehen verschlüsselt fahrzeugindividuelle Werte, wie z.B. die FIN, das Antriebskonzept und Motorisierung usw. Auch die Anpassungen sind schon nahezu vollständig beschriftet, sodass Servicearbeiten, wie das Rückstellen der Bremse, möglich sind. Leider konnten wir hier nicht testen, inwiefern SFD das Ganze begrenzt, daher werden wir dies zukünftig genauer betrachten. 

Die Zentralelektrik in der neuen MEB (Modularer Elektro Baukasten) verzichtet inzwischen komplett auf die Codierung und lagert die Einstellungen in die Anpassungen aus. Das ist aber von den Facelift Modellen des MQB (Modularer Quer Baukasten) bereits bekannt und hat sich angedeutet. Auch in der Zentralelektrik ist bereits die Dokumentation so weit erfolgt, dass hier eine gewohnte Diagnose möglich ist. Bei den Anpassungen sind auch schon eine Vielzahl der Kanäle beschriftet und ermöglichen, sofern SFD keinen Strich durch die Rechnung macht, eine Möglichkeit bei Nachrüstung entsprechende Änderungen vorzunehmen.

Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass der getestete ID3 noch nicht das große, vom Volkswagen Konzern versprochene, Update erhalten hat. Daher werden wir uns, sobald verfügbar, noch einen ID3 mit dem bereits erfolgten Update schnappen und diesen einem ausführlichen Test unterziehen. Das Update wurde um Dezember angekündigt und soll dann ab dem 1. Quartal 2021 an die Kunden im Rahmen eines Werkstattaufenthalts eingespielt werden. Der Vorgang soll dabei einen ganzen Tag dauern, da diverse Steuergeräte ein entsprechendes Update bekommen. Sobald wir genauere Informationen dazu haben, werden wir diese bereitstellen.

Der Beitrag hilft dir noch nicht? Dann frage doch einfach unsere großartige VCDS-Community samt VCDS.de Telegram-Chatgruppe, VCDS.de Fragenportal oder wenn du komplexere Fragen hast, kannst du diese im kostenlosen autodiagnostika-Forum stellen. 

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